Judo


Abteilungsleiter und Trainer:

Uwe Heidbüchel
Am Häuserstein 6
92262 Birgland/Schwend
Tel.: 09666/3059828
Handy: ‪+49 172 6038530
Email: uweheidbuechen1965@gmail.com

Training:

Trainingszeiten in der kleinen Turnhalle Lauterhofen:
Montags von 18:00 bis 19:30 für Kinder ab 11Jahren
Freitags von 16:00 bis17:30 für Kinder ab 5 bis 10 Jahre Anfänger
Freitags von 17:30 bis 19:30 für Kinder ab 11 Jahren und Jugendliche bis 18 Jahre
Freitags von 20:00 bis 21:45 Erwachsene ab 18 Jahre
Samstags von 9:00 bis 10:30 Wettkampf Training oder Prüfungsvorbereitung aller Altersklassen.

Mitgliedsbeiträge für die Sparte Judo:

Judo Beiträge ab 2015
Es wird eine einmalige Aufnahmegebühr von 30 € erhoben, beinhaltet den Judopass und eine Jahressichtmarke.
Kinder unter 5 Jahren gilt der Beitrag von 20 €  (Jahrgang gültig immer von 1.1. bis 31.12 eines Jahres)
Kinder 5-7 Jahre werden mit 28 € Mitgliedsbeitrag berechnet (Jahrgang gültig immer von 1.1. bis 31.12 eines Jahres)
ab dem 2. Kind mit 25 € in dieser Altersklasse
ab dem 3. Kind mit 20 € in dieser Altersklasse
Kinder 8-16 jährige werden mit 46 € Mitgliedsbeitrag berechnet  (Jahrgang gültig immer von 1.1. bis 31.12 eines Jahres)
ab dem 2. Kind mit 40 € in dieser Altersklasseab dem 3. Kind mit 36 € in dieser Altersklasse
(40 € bei Jugendlichen die sich in einer Ausbildung oder ähnliches befinden, hier ist ein Nachweiß zu erbringen)
Jugendliche ab 17 Jahren (Jahrgang gültig immer von 1.1. bis 31.12 eines Jahres)  und Erwachsen  48 €
Familienbeitrag ab den 3. Judomitglied 116 € wenn mindestens ein Erwachsener der betreffenden Familie Mitglied in der Judoabteilung ist.
Mitgliedschaft beginnend nach den Sommerferien eines Jahres – so ist der Halbjahres Beitrag von 23 € zu entrichten.
Alle Beiträge sind Jahres Beiträge.
Die Mitgliedschaftsbeiträge werden immer zur 2 KW spätestens  zum 15.01.eines Jahres abgebucht.
Eine Mitgliedschaft in der Judoabteilung des TuS Kastl 1924 e.V. gilt vom 1.01. bis 31.12 eines Jahres.
Kündigung der Mitgliedschaft ist aller spätestens bis zum 31.12.in schriftlicher Form zu erfolgen, da bis spätestens zum 1.01 die Mitgliederzahlen an den Bayerischen-Judo-Verband weitergeleitet werden müssen.
Bei Kündigungen die nach dem 1. Januar eines Jahres erfolgen ist der Beitrag für das laufende Jahr zu entrichten. Bei Rückbuchungen von Mitgliedsbeiträgen werden die banküblichen Gebühren berechnet.

Motto:

Sensei Jigoro Kano (28. Okt 1860 in Kobe – 4. Mai 1938 in Japan) wurde im Dorf Mikage geboren, dieses verließ er 1871 und zog mit seiner Familie nach Tokio. Hier studierte er an der Imperial Universität und promovierte in Philosophie und Politikwissenschaften. Er wurde Professor für Nobilität und bekam später viele hochgestellte Positionen. Aufgrund seiner geringen Körpergröße beschloss Kano Ju-Jutsu zu lernen, um seinen Studienkollegen in nichts nachzustehen und seine Nachteile auszugleichen. Die Suche nach einer Schule war ziemlich schwierig, da er zuerst keine Schule fand, um dort zu lernen. Aufgenommen wurde er dann schließlich von Sensei Teinosuke Yagi. Er war bereit ihn zu trainieren. In seinem weiteren Training trainierte Kano noch mit Sensei Hachinosuke Fukuda und Sensei Masatomo Iso beide Meister des Tenshin Shinyo Ryu. Die Richtung Kito Ryu studierte er bei Sensei Tsunetoshi Ikubo. Dieser musste jedoch mit der Zeit gestehen, dass Kano bereits zu viel wisse, als das er Ihn noch weiter unterrichten könnte. Mit 22 Jahren eröffnete Kano, nun Sensei, sein erstes eigenes Dojo, das er den Kodokan nannte und begann dort Ju-Do zu unterrichten. Im Jahre 1882 begann zunächst mit neun Schülern zu trainieren, Tomita Tsunejiro, Nakajima, Higuchi Seiko, Matsuoka, Amano Mai, Arima Junshin, Yokoyama Sakujiro, Yasashita Yoshaiki und Saigo Shiro, welcher sein bester Schüler werden sollte. Kanos Dojo mit zwölf Tatamis lag im Eisho Tempel .
1938 erkranke Kano an einer schweren Lungenentzündung und starb. Er erkrankte auf einer langen Reise von Kairo über Amerika nach Japan auf dem Rückweg von einer Sitzung des Olympischen Komitees. Judo hatte im olympischen Sinne einige Probleme anerkannt zu werden, da es immer wieder in die Ecke des harten Ju-Jutsu gerückt wurde. Schließlich wurde es doch akzeptiert. Von Seiten der Ju-Jutsu Meister wuchs die Aufmerksamkeit und das Interesse am Ju-Do. Der berühmte Sensei Hikosuke Totsuka interessierte sich ebenso für Kanos Ju-Do. Jetzt stellte sich die Frage, welche Kampfsportart technisch besser und effektiver sei. Somit wuchs die Rivalitäten zwischen Kanos-Schule und der Hikosukes-Schule.
Auf einem Turnier der Tokyoter Polizei standen sich Kämpfer des Ju-Do und Ju-Jutsu gegenüber. Das Turnier Gewann der Kodokan klar und deutlich mit 13 Siegen und 2 Unentschieden. Nach diesem Sieg stellte sich heraus, dass der „Weg“ des Ju-Do allen anderen „Wegen“ und allen Ju-Jutsu Schulen überlegen war. Etwa gegen 1887 perfektionierte Kano seine Techniken und 1922 seine spirituellen Wege. Daraufhin wurde eine kulturelle Bewegung des Kodokan mit der Maxime der „Maximalen Effektivität, Gegenseitigen Achtung und Wohlergehen“ gegründet. Das Prinzip sollte auch heute noch im Judosport vorherrschen, scheint aber von vielen Turnierkämpfern vergessen zu werden